Interview mit Rasmus Baumann (Chefdirigent des Musiktheater im Revier) – GE:spräch März 2013

Ich habe einen vielfältigen Beruf, den ich über alles liebe!

„Nach meinem Abitur in Gladbeck wollte ich unbedingt Klavier und Dirigieren studieren und habe mich in den Jahren danach an fünfzehn Musikhochschulen beworben. Dabei bin ich zwölf Mal durchgefallen und nur drei Mal angenommen worden, von manchen Prüfern bekam ich sogar den Rat, es mit der Musik lieber zu lassen, aber das hat mich erst Recht angestachelt, es weiter zu versuchen“, erklärt der gebürtige Gelsenkirchener Rasmus Baumann, heute Chefdirigent am hiesigen Musiktheater. Obwohl ihn manche Musiklehrerund Professoren für unbegabt hielten, absolvierte er schließlich vier musikalische Ausbildungen und hat heute Diplome als Klavierlehrer, Kirchenmusiker, Konzertpianist und Dirigent vorzuweisen. Als erstes studierte er Klavierpädagogik an der Essener Folkwang-Hochschule, wurde in Bochum zum Kirchenmusiker ausgebildet und studierte anschließend Klavier Konzertfach weiter und parallel dazu Dirigieren an der Frankfurter Musikhochschule. „Meine ersten Dirigierstunden bekam ich aber schon vorher als Schüler mit 17 in meinem jetzigen Arbeitsraum hier im Musiktheater, und zwar vom damaligen Generalmusikdirektor Neil Varon. Nach einer verpatzten Klavier-Aufnahmeprüfung für Jungstudenten an der Folkwang-Hochschule riet mir der damalige Gladbecker Musikschuldirektor Günter Waleczek, es doch auch als Kapellmeister zu versuchen und vermittelte mich zu Varon…“

Hier geht es zum PDF der GE:spräch-Ausgabe. Der Artikel beginnt auf Seite 16.

In dieser Ausgabe finden sich weitere von mir geschriebene Artikel, zum Beispiel über die Gelsenkirchener Passionsspiele, die Musiktheater-Inszenierung Lady Macbeth von Mzensk, den Circus Roncalli und eine Autotest zum Opel Adam