Artikel über den Fischelner Bürgerverein – KR-ONE, Mai 2015

Rathauskeller und Mundartbühne
(Ein) Fischelner Bürger in historischer Mission

Fischeln_Vorschau

Foto: Simon Erath

Als das Fischelner Rathaus im Jahre 1910 eingeweiht wurde, war den Herren vom Gemeinderat noch nicht bewusst, dass die Selbständigkeit nur noch 19 Jahre dauern sollte. Die preußische Landesregierung war Ende der 1920er Jahre überzeugt, dass nur große Gemeinden leistungsfähig genug sein würden, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, und so entstand 1929 die Großstadt Krefeld-Uerdingen, in die die, damals gut 9.000 Einwohner zählende, prosperierende Gemeinde eingegliedert wurde. Fischelns Wohlstand war vor allem durch das auf dem Gemeindegebiet liegende Edelstahlwerk und einige andere florierende Industriebetriebe, wie zum Beispiel die Brauerei Rhenania, entstanden. Ansonsten war der Ort immer noch stark durch die Landwirtschaft geprägt. Das Berliner Dekret wurde in Fischeln nicht unbedingt freudig begrüßt. Die Tatsache, dass der Ort nicht über eine eigene Kanalisation verfügte und Krefeld mit dem Anschluss an das städtische Kanalnetz lockte, ließ den Gemeinderat schließlich doch zustimmen. Die Stadt Krefeld freute sich über einen üppigen Gebietsgewinn und 350.000 Mark in Bar aus der Fischelner Gemeindekasse…

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