Unternehmensporträt Niemann + Frey – KR-ONE, Mai 2014

Vespa-Teile für die Welt

Jeder kennt ihre runden, geschwungenen Formen. Sie symbolisiert ein ganz bestimmtes Lebensgefühl. Ein Stückchen Dolce Vita und sonniger Süden. Auf einer „Vespa“ stellt man sich eher eine lächelnde Bikini-Schönheit vor als einen ledergewandeten Biker. Dass der Mythos nach wie vor trägt, zeigt die Vielzahl der Vespa-Clubs zwischen Flensburg und Garmisch. Südlich der Alpen wird die „Wespe“, das ist die deutsche Übersetzung von Vespa, allerdings viel mehr als Alltagsgegenstand wahrgenommen, als günstiges Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen. Denn so ist der Kult-Roller vor 68 Jahren auch entstanden: Im Jahr 1946 lag die italienische Wirtschaft am Boden. Der Krieg hatte vielen Italienern den Wohlstand geraubt und große Teile der Infrastruktur zerstört. Die Firma Piaggio hatte sich mit Schiffen und Eisenbahnen beschäftigt und war unter Mussolini zu einem wichtigen Kriegsflugzeugproduzenten gewachsen. Damit war es nun vorbei. Was also tun?  Piaggio-Konstrukteur Corradino D’Ascanio hatte bisher nur Flugzeuge und Hubschrauber entwickelt. Jetzt machte er sich ganz unvoreingenommen daran, einen Motorroller zu entwerfen – und ihm gelang auf Anhieb ein ganz großer Wurf…

Hier geht es zum PDF der KR-ONE-Ausgabe. Der Artikel beginnt auf Seite 22.

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